Biofilme auf Photovoltaikanlagen


Das Team Höhentinger hat von den betroffenen Anlagen Oberflächenproben genommen und diese wirtschaftlich untersuchen lassen. Die Untersuchungen zeigen, dass auf Photovoltaikanlagen Kolonien von Mikroorganismen, wie Schimmelpilze, Cyanobakterien und  Schwarze Pilze wachsen. Diese Ansammlung von Organismen wird wissenschaftlich als Biofilm bezeichnet und hat nach Untersuchungen der Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) unter anderem die unangenehme Eigenschaft, Licht im Bereich von 300 - 1000 Nanometer zu absorbieren, also genau dort, wo der Solarstrom gewonnen wird. Außerdem können diese Organismen durch feine Zellfortbildungen in die Glasoberfläche und in Dichtungen eindringen und schädigen diese langfristig.